Ju-Jutsu ist keine asiatische Kampfsportart.
  Ju-Jutsu wurde 1968/69 in Deutschland entwickelt. Führende Kampfsportler aus mehreren Stilrichtungen schlossen sich zusammen, um eine moderne und effektive Selbstverteidigung zu entwickeln.

So brachte jeder Kampfsportler aus seinem Kampfsport bzw. Kampfkunstsystem Techniken in das Ju-Jutsu ein.

Schläge und Tritte wurden hauptsächlich dem Karate entnommen, Würfe aus dem Judo sowie Hebel aus dem Aikido.
Einige dieser Kampfsportexperten trainierten fortan das Ju-Jutsu. Ebenso legten sie Prüfungen in dem neu entstandenen System ab. Ju-Jutsu entwickelte sich weiter – Neuerungen, Technikverbesserungen sowie Modernisierungen erfolgen stetig und werden regelmäßig in das Ausbildungs- und Prüfungsprogramm aufgenommen und umgesetzt.
Ju-Jutsu ist für jeden erlern- und praktizierbar. Neben den harten zerstörenden Techniken gibt es auch kontrollierende, und sogar Techniken, mit denen kontrolliertes Abführen möglich ist.
Verteidigungstechniken gegen Messer-, Stock- und Kettenangriffe sind im Ju-Jutsu vorhanden. Sie werden in den Gürtelprüfungen abgefragt.
Im Ju-Jutsu gibt es verschiedene Wettkämpfe. Es wurden Regeln aufgestellt, nach denen Meisterschaften im Leichtkontakt ausgetragen werden. In den Polizeischulen einiger Bundesländer wird Ju-Jutsu immer noch gelehrt.